Wattwandern mit Johann
               
  Watt Lexikon
           
 
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 N  O  P  Q  R  S  T U  Y  Z  
 
   
   
             
    abiotisch unbelebt, ohne Leben      
    aerob unter Anwesenheit von Sauerstoff      
    Aerosol feinste Tröpfchen      
    Akkumulation Vorgang der Anreicherung      
    Algenblüte Massenvermehrung von Planktonalgen      
    Ammonium Stickstoffsalz - NH4      
    anaerob ohne Sauerstoff lebend      
    Andelgroden seeseitiges Deichvorland ; Salzwiese zur Heugewinnung (Andelgras)      
    Antifouling Anstrich für den sich unter Wasser befindlichen Teil des Schiffes, soll Bewuchs mit Pflanzen und Tieren verhindern; oft sehr giftig (TBT)      
    Außengroden seeseitiges Deichvorland, in Ostfriesland auch Heller genannt; im Oldenburger Land = Andelgroden       
    Außentief Seeseite eines Tiefes, welches ins Meer fließt      
    AWI Alfred Wegener Institut – Forschungseinrichtung, Polarforschung      
    Backbord inke Schiffsseite,  Kennzeichnung durch rote Positionslaternen    
    Bake Schiffartszeichen an Land, oft markantes Holzgerüst      
    Balje breiter und tiefer Wasserstrom im Watt, meist Schiffbar      
    Ballastwasser Seewasser, zur Stabilisierung eines leeren Schiffes      
    Balz Werbeverhalten und Paarungsvorspiel der Tiere      
    Beaufort-Skala Maßeinheit für Windstärke; Skala mit 17 (früher12) Einteilungen      
    Beifang was im Netz ist und der Fischer nicht fangen wollte      
    Benthos Lebewesen im- und auf dem Wattboden    
    Bilge ungenutzter Raum im Bereich des Schiffsbodens wo sich meist veröltes Wasser sammelt - Bilgewasser      
    Biomasse Gesamte Masse an lebenden, toten und zersetzten Organismen eines Lebensraums      
    Biotop von der Umwelt abgegrenzter, relativ einheitlich Lebensraum      
    Bioturbation das Durchmischen von Boden durch Lebewesen      
    Biozönose Lebensgemeinschaft, die den belebten Teil eines Ökosystems ausmacht, also alle Pflanzen, Tiere, Pilze, Bakterien usw.      
    Brackwasser mit Meerwasser vermischtes Süßwasser, z.B. in Flußmündungen      
    Brandung das Überstürzen der Wellen am Strand      
    Braundüne ältere Düne, stark bewachsen, auch schon mit Sträuchern      
    Brutfall Übergang  planktischer Larven zum Bodenleben      
    Buhne Schutzbauwerk; Damm aus Steinen und (oder) Beton, soll die Strömung verlangsamen und ein Wegschwemmen von Sand verhindern      
    Byssusfäden aus einer Drüse der Miesmuschel abgegebener Haftfaden      
    Chitin zelluloseähnliches Kohlenhydrat, Hauptbestandteil z.B. des Panzers bei Krebstieren und Insekten      
    Dalben in den Boden gerammte Pfahlgruppen zum Festmachen der Schiffe, sowie zum Schutz der Hafenanlagen      
    Darg mit Schlick durchsetzter Brackwassertorf, im Watt und am Strand sind oft Klumpen davon zu finden      
    Deich Damm zum Schutz gegen Überflutung    
    DGzRS Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger      
    Diatomeen Kieselalgen ,      
    Dinoflagellaten Planktonalgen (Panzeralgen), sehr häufig, bes. im Sommer      
    Dredge Schleppnetz zum Fang von Bodentieren      
    Dünung ein Seegang, der nicht mehr unter dem Einfluss des erzeugenden Sturmes steht, kann noch Tage nach einem Sturm die Küste erreichen      
    Dwarsloper Plattdeutscher Ausdruck für die Strandkrabbe      
    Ebbe Zeitraum des ablaufendem Wassers      
    Echolot elektronisches Gerät zur Messung der Wassertiefe      
    Emission Abgabe (Auslassen) von Schadstoffen      
    Endobenthos Tiere im Bodeninneren      
    Epibenthos Tiere und Pflanzen auf der Bodenoberfläche      
    Epidemie stark gehäuftes, zeitlich begrenztes Auftreten einer Infektionskrankheit      
    Erholungszone Schutzzone III  des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer      
    Erosion Abtragen der Erdoberfläche durch Wasser, Wind, Strömung usw.      
    Eulitoral Gezeitenbereich, der regelmäßig trockenfällt      
    Eutrophierung unerwünschte Zunahme von Nährstoffen in einem Ökosystem    
    Fahrwasser Wasserstraßen, meist durch Tonnen oder Pricken markiert      
    Fata Morgana Luftspiegelung, Licht wird an der kälteren und dichteren Luftschicht, die über der wärmeren Luftschicht liegt, reflektiert, es kommt zu optischen Täuschungen, alles scheint zu schweben (im Wattenmeer häufig)      
    FCKW Abk. für Fluorchlorkohlenwasserstoff      
    Filtrierer Tiere, die sich vom im Wasser treibende Nahrungsteilchen ernähren      
    Fischmehl getrocknete u. zermahlte Fischabfälle, zu Futtermittel verarbeitet      
    Fischöl aus Fischen (Fettfischen) gewonnenes Fett      
    Fliehkraft bei Drehungen nach außen gerichtete Kraft = Zentrifugalkraft      
    Flut Zeitraum des auflaufenden Wassers      
    Gammel Beifang der Fischerei, wird (in D) nicht verwertet und über Bord geworfen      
    Gammelfischerei Fang von Meerestieren zur Fischmehlproduktion    
    Garnele Zehnfußkrebs, auch Porre, oder in Ostfriesland auch Granat genannt      
    Geest sandiges, wenig fruchtbares Gebiet, höher gelegen als das vorgelagerte fruchtbare Marschland    
    Geißelalgen einzellige Planktonalgen, im Sommer oft massenhaft      
    Gezeiten Fallen und Steigen des Meeresspiegels = Tide      
    Gezeitenbereich regelmäßig bei Ebbe trockenfallender Meeresboden      
    glazial eiszeitlich      
    Gleithang flacher Hang, liegt dem Steilhang in einem Priel gegenüber, schlickig      
    Granat ostfriesischer Name für die Garnele      
    Graudüne aus der alternden Weißdüne entstanden – Bewuchs z.B. Rotschwingel, Strandwinde, Habichtskraut, Stranddistel, manchmal auch Sanddorn      
    Grüppe schmaler Graben zur Entwässerung      
    Habiat Lebensraum einer Tier- oder Pflanzenart      
    Heller ostfriesische Bezeichnung für das seeseitige Deichvorland = Salzwiese      
    Hochwasser höchster Wasserstand der Tide  = Tidehochwasser      
    Holozän Nacheiszeit      
    Hydrographie Gewässerkunde      
    Immunsystem Abwehrsystem des Körpers gegen Krankheitserreger      
    Imposexe Missbildung der Geschlechtsorgane, verursacht durch Hormone      
    Kentern Umkippen eines Schiffes      
    Kieselalgen mikroskopisch kleine, einzellige Algen    
    Klabautermann ein guter Schiffsgeist, begleitet die Schiffe, treibt gerne Schabernack, weist aber durch Hämmern z.B. auf Schäden am Schiff hin und warnt bei Gefahr den Kapitän      
    Klei toniger, lehmiggrauer Boden, aus Schlick durch Alterung entstanden – fruchtbarer Boden      
    Knoten ursprünglichen Messverfahren zur Geschwindigkeitsmessung an Bord  -  1 Knoten = 1 Seemeile/Stunde      
    Kohlenwasserstoffe chemischer Verbindungen, die nur aus den Elementen Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen      
    Kolonie Lebens- oder Brutgemeinschaft von Tieren      
    Koog eingedeichtes Land      
    Kotpillen Kotstücke von Würmern und Wattschnecken, oft gleichmäßig geformt und verteilt      
    Kulturbank z.B. „Saatmuscheln“ der Miesmuschel wachsen dort zur Marktreife heran      
    Kutter kleineres Fischereifahrzeug      
    Lahnung niedriger Damm im Watt aus Strauchwerk, (zwischen 2 Pfahlreihen eingebaut) beruhigt die Strömung und fördert somit die Sedimentation      
    Larve Jugendstadium von Tieren      
    Lee dem Wind abgekehrte Seite      
    Leitdamm meist mit Steinen und Beton befestigter Damm, zur Stabilisierung des Außentiefs, soll Sedimenteintrag von den Wattflächen verhindern und die Strömungsgeschwindigkeit im Außentief vergrößern um das Fahrwasser „frei“ zu spülen    
    Limikolen Watvögel      
    Luv dem Wind zugewandte Seite      
    Marsch eingedeichtes (ehemaliges) Salzwiesengebiet, der Marschboden ist sehr fruchtbar      
    Meede tief liegende Wiese -  meist nur für die Heuernte geeignet      
    Meeresleuchten auf biochemische Reaktion beruhende Lichtausstrahlung durch Geißeltierchen bei mechanischer Reizung, wird auch als Biolumineszenz bezeichnet      
    Meeresspiegelanstieg vorwiegend Folge des Treibhauseffektes (Gletscherschmelze, thermische Ausdehnung des Meerwassers) Schätzungen reichen von 20 bis 70 cm Anstieg in den nächsten100 Jahren      
    Meerjungfrau

weibliches Fabelwesen, (anstelle der Beine eine Schwanzflosse) soll im Meer leben ....

     
    Mischwatt enthält sowohl Sand- als auch Tonanteile, ein sehr produktiver Bereich      
    Mole stabiles Bauwerk (Damm aus Steinen und Beton) zum Schutz des Hafens gegen Wellen, Strömung, Eis und Versandung      
    Mollusken Weichtiere, z.B.  Muscheln, Schnecken, Tintenfische, Käferschnecken    
    Monitoring kontinuierliche Beobachtung eines Systems      
    Moostierchen koloniebildende Kleinlebewesen mit Fangarmen      
    Mortalität die Anzahl der Todesfälle in einem bestimmten Zeitraum im Verhältnis zur Anzahl der betreffenden Population in diesem Zeitraum      
    MTHW Mittleres Tidehochwasser (errechneter Mittelwert)      
    MTNW Mittleres Tideniedrigwasser (errechneter Mittelwert)    
    Muschelbank Massenansiedlung von lebenden (auch unterschiedliche) Muscheln      
    Muskelmagen Magen mit muskulösen Wänden, z.B. zum Zerkleinern von Muscheln, (Kaumagen); Beispiel: die Eiderente      
    Nehrung schmaler angespülter Landstreifen      

 

    Nekton selbstständig im Meer schwimmende  Tiere; Gegensatz : Plankton    
    Neophyt bewusst oder unbewusst, direkt oder indirekt vom Menschen eingeschleppte Pflanzen, die sich fest etabliert haben      
    Neozoon bewusst oder unbewusst, direkt oder indirekt vom Menschen eingeschleppte Tiere, die sich fest etabliert haben    
    Nesselkapsel hoch spezialisierte, explosionsfähige Zelle von Nesseltieren      
    Nesseltier Tiere mit Nesselzellen, wie Blumentiere, Quallen      
    Nipptide schwache Tide bei Halbmond      
    Nitrat HNO3  ; Pflanzendünger      
    offshore in einiger Entfernung von der Küste      
    Ökosystem großräumiges System von Tieren und Pflanzen in einem bestimmten Lebensraum      
    Ölschlamm verdrecktes, unbrauchbares Öl - Umweltsünder pumpen es einfach ins Meer      
    Operculum horniger deckelartiger Teil eines Organs, einige Schnecken verschließen damit ihre Gehäuseöffnung      
    organische Substanz von Pflanzen oder Tieren stammende, verdaubare Substanz      
    Orkan starker Sturm, ab Windstärke 12      
    Ornithologie Vogelkunde      
    Ostfriesische Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist, Borkum  (von Ost nach West)      
    Oxidationsschicht obere sauerstoffhaltige Bodenschicht, ihre gelbbraune Farbe ist auf das Eisenhydroxid Fe (OH) 3 zurückzuführen (Oxidation)    
    Packeis zusammen- und übereinandergeschobene Eisschollen      
    Parapodien beinähnlicher Fortsatz (seitliches Ruder), dient z.B. den Ringelwürmern zur Fortbewegung      
    Parasit einTier, welches einem anderen Tier (Wirt) einseitig die  Nahrung entnimmt und diesen damit schädigt      
    PCB polychlorierte Biphenyle, -  besonders giftige und sehr langlebige chlorierte Kohlenwasserstoffe, (jetzt verboten)      
    Pegel Messeinrichtung zur Bestimmung des Wasserstandes      
    Pelagial Zone des freien Wassers im Meer  (Freiwasser)      
    persistent dauerhaft, beharrlich, anhaltend      
    Phosphat Salz der Phosphorsäure  PO4 3-   Pflanzendünger      
    Phytoplankton frei im Wasser schwebenden pflanzliche Organismen      
    Plankton (griechisch - das Umherirrende) - (frei im Wasser treibendes) - Tiere und Pflanzen, die nicht gegen die Strömung anschwimmen können, sondern mehr passiv driften.      
    Phytoplankton frei im Wasser schwebenden pflanzliche Organismen      
    Plate bei Ebbe trockenfallende Sandfläche im Watt      
    Plattfische bodenlebende Fische, z.B. Scholle, Flunder      
    Pleistozän Eiszeitalter, von vor etwa 1,8 Millionen Jahren bis vor 11.500 Jahren    
    Polder ostfriesischer Begriff für eingedeichte Marschflächen      
    Poller kurzer, pilzförmiger kurzer Pfahl aus Gusseisen oder Stahl, zum Festmachen von Schiffen      
    Population Gesamtheit der an einem Ort vorhandenen Lebewesen einer Art      
    Porre nordfriesischer Name für die Garnele      
      Beutegreifer      
    Prallhang Außenseite einer Prielkurve mit abbrechendem Steilufer, hier sind oft viele Sandklaffmuscheln zu sehen      
    Pricke Holzstange (oder dünner Baum) mit einem Reisigbesen an der Spitze, dient als Schifffahrtszeichen, markiert das Wattfahrwasser      
    Priel Wasserrinne (Flüsse) im Watt, oft bei Ebbe noch mit Wasser gefüllt      
    Primärproduktion von Bakterien und Pflanzen erzeugte Biomasse, - die höchste Primärproduktion findet im Wattenmeer, in den tropischen Regenwäldern und in den Korallenriffen statt      
    Promille lateinische Bezeichnung für das "Tausendstel"      
    PVC Polyvinylchlorid, umweltbelastender thermoplastischer Kunststoff      
    Randmeer Nebenmeer, (Schelfmeer) der am Rand des Kontinents bzw. des Ozeans liegt, bis max. 100 Meter tief, - die Nordsee ist ein Randmeer    
    Reduktionsschicht tiefer liegende, sauerstoffarme Wattschicht, Eisensulfid (FeS) ist für die schwarze Färbung verantwortlich, es bildet sich Schwefelwasserstoff  (H2S), dieses verursacht den typischen Wattgeruch      
    Reede Ankerplatz auf See vor einem Hafen      
    Reederei Schifffahrtsunternehmen, mit eigenen Schiffe      
    Regression zurückweichen des Meeres, verursacht durch Landhebung, oder Meeresspiegelsenkung      
    Reuse stehendes Fischfanggerät, besteht oft aus einem Drahtgeflecht, oder einem Weidengeflecht, meist trichterförmig      
    Rhizom Wurzelstock, unterirdisch kriechender Pflanzenspross (besonders bei Strandhafer)      
    Riffbogen schmale und lange Sandbank im Brandungsbereich eines Seegatts ( für Schiffe gefährlich)      
    Rippelmarken durch Wellenbewegung entstandene, wellenförmige Oberfläche auf dem Sandgrund  (Waschbrett)      
    Rotschwingelzone artenreiche obere Salzwiese, stark vertreten: Rotschwingel       
    Rückseitenwatt zwischen Insel und Festland gelegenes Wattgebiet (Inselwatt)      
    Saatmuscheln werden der Natur entnommen und dann auf Kulturflächen zur Markreife gebracht;  Beispiel: Miesmuscheln    
    Salztorf Torfschicht, die vom Meerwasser überflutet wurde      
    Salzwiese Wiese zwischen Land und Meer,wird mehrmals im Jahr von Salzwasser überflutet, nur von spezialisierten Salzwiesenpflanzen bewachsen, - früher wurden Salzwiesen zur Landgewinnung eingedeicht      
    Sandbank Erhöhung im Wattenmeer, meist ohne Vegetation, wird täglich mit überflutet      
    Sandlückenfauna Mikroleben zwischen den Sandkörnern      
    Sandwatt in stärkerer Strömung liegendes Wattgebiet, 90% Sandanteil      
    Schill größere Mengen an Muschelschalen, Muschelschill wurde früher in Turmöfen zu Mauerkalk gebrannt      
    Schleppnetz von einem (oder zwei) Trawler gezogenes, trichterförmiges Fangnetz      
    Schlichtkleid weniger auffälliges Gefieder außerhalb der Brutsaison      
    Schlick abgelagerter Schlamm im küstennahem Bereich, aus feinsten Ton- und Kalkteilchen, ist reich organischen Stoffen (10%)      
    Schlickwatt Wattgebiet, dessen Boden hauptsächlich aus weichem Schlick besteht      
    Schöpfwerk Anlage mit starken Pumpen zur Entwässerung tiefer gelegene Gebiete (Marschgebiete)      
    Schwarzfleckenkrankeit Infektion des Panzers von Krebsen      
    Schwefelwasserstoff H2S,  übel nach faulen Eiern riechendes, giftiges Gas, (brennbar) es entsteht beim Fäulnis- und Zersetzungsprozess (bakteriell) von Biomasse    
    Schweröl ein Rückstandsöl aus der Destillation von Erdöl, billiger Kraftstoff für Schiffsdieselmotoren      
    Sedimentation absinken und absetzen von Schwebeteilchen      
    Seegang die Auf- und Abbewegungen des Wassers -  Wellen      
    Seegat „Tor zur See" (engl. Gate) hierdurch strömt das Wasser der Gezeiten ins Wattenmeer und wieder zurück, besonders tief, starke Strömung      
    Sandbank natürlicher Ruheplatz für Seehunde auf einer Sandbank      
    Seemeile 1,852 km; eine nautische Meile      
    Seenebel sehr schnell von der Nordsee heranziehender Küstennebel; große Gefahr für Wattwanderer      
    Sipho Entwässerungstor (heute oft mit Pumpstation) in den Deichen zur Entwässerung der Niederungsgebiete (Tor wird bei Ebbe geöffnet)      
    Sipho Atemrohr von Muscheln und Schnecken      
    SKN Seekartennull; Wasserstand beim niedrigsten Springtide-Niedrigwasser      
    Sommerdeich kleinerer flacher Deich, Schutz nur bei den schwachen „Sommerfluten“      
    Speiballen ausgewürgter Klumpen, z.B. von Möwen, - besteht aus unverdauten Federn, Knochen, Muschelschalen u.a.    
    Springtide starke Tide bei Voll- und Neumond; Flut läuft hoch auf, Niedrigwasser fällt sehr niedrig aus      
    Spthw Springtidehochwasser      
    Sptnw Springtideniedrigwasser      
    Staupe Viruserkrankung, Hundeseuche (verursachte Seehundsterben 1988)      
    Stauwasser Stillstand der Strömung (einige Minuten) am Kenterpunkt der Tide      
    Steuerbord rechte Schiffsseite; Kennzeichnung durch grüne Positionslaternen      
    Stickstoff (N) farb-, geschmack- und geruchloses, gasförmiges chemisches Element,  wichtiger Pflanzendünger      
    Sturmflut durch Sturm erzeugter, außergewöhnlich hoher Wasserstand      
    Sublitoral ständig überfluteten Boden      
    TBT Tributylzinnhydrid; Zusatzstoff in Schiffsanstrichen, soll Bewuchs an Schiffsrümpfen verhindern; greift  durch die Nahrungskette bei Mensch und Tier in den Hormonhaushalt ein, - kann zur Unfruchtbarkeit führen; seit 2003 in Schiffsfarben verboten    
    Telemetrie Übertragung von Messwerten über größere räumliche Entfernungen (per Satellit); wird zur Verhaltensbeobachtung bei Tieren angewendet      
    Tentakel Fangarme zum Ertasten und Greifen von Beutetieren      
    Terramare Zentrum für Küsten- und Meeresumweltforschung in Wilhelmshaven      
    Tide Gezeiten; eine Tide ist z.B. die Zeit von einem Hochwasser zum nächsten Hochwasser      
    Ton feinstes Sediment, sehr kleine Korngrößen, die mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar (kleiner als 0,002mm)      
    Tonne schwimmendes Seezeichen      
    Torf abgestorbene pflanzliche Substanz, meist Moos, welches unter Luftabschluss (im Moor) unvollkommen zersetzt wurde      
    Treibhauseffekt umgangssprachlich - durch den Menschen verursachte Erwärmung der Erde, z.B. durch Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Gasen      
    Treibsand Mahlsand; feinkörniger Sand einer Sandbank, erscheint trügerisch fest, es besteht aber die Gefahr des Einsinkens      
    Trift (Drift) oberflächennahe, vom Wind verursachte Strömung des Meeres    
    Tundra baumfreies Gebiet nördlich des Polarkreises, nur mit Sträuchern und Gräsern bewachsen      
    Unterfeuer das tiefer gelegene Leuchtfeuer von einem Richtfeuer (Richtfeuer besteht aus zwei Leuchtfeuern) - die Verbindungslinie (Richtfeuerlinie) die sich bei einer Deckpeilung ergibt, bezeichnet das Fahrwasser      
    Untiefe eine Stelle im Fahrwasser (z.B. Sandbank) die wegen geringer Wassertiefe für Schiffe gefährlich ist      
    UTC englisch Universal Time Coordinated = Koordinierte Weltzeit ; UTC ist gleichwertig der Sonnenzeit am Hauptmeridian 0 ° Länge in Greenwich (England)       
    Verdrängung  von einem Schiff verdrängte Wassermenge = Gewicht des Schiffes      
    verholen ein Schiff mit einem Tau an eine andere Position ziehen      
    Verklappen das Einleiten von Sonderabfällen (Klärschlamm, Industrieabfälle, usw.) durch Versenken auf hoher See      
    Verleiten besonderes Verhalten einiger Bodenbrüter um Feinde vom Nest wegzulocken      
    Verspleißen durch verflechten zwei Tauenden miteinander verbinden      
    Vogelwarte Institut auf Bundesebene, arbeitet wissenschaftlich zu Fragen der Vogelkunde      
    Wachstumsringe Linien, die durch Wachstumsstockungen entstehen; z.B. gut auf Muschelschalen zu erkennen      
    Warft durch Menschenhand errichteter Erdhügel (darauf wurden die Häuser gebaut), schützt Mensch und Tier vor den hohen Fluten    
    Wattenmeer „watend begehbares Meer“ -  flacher Küstenbereich des Meeres, fällt bei jedem Niedrigwasser trocken      
    Wattfahrwasser flaches Fahrwasser im Wattenmeer, meist durch Pricken markiert      
    Wattstrom größerer breiter Priel, mehrere Meter tief      
    Watvogel Limikolen = Schlammstecher - langbeiniger Vogel, der im flachen Wasser watet      
    Weiberknoten der falsch geknotete Kreuzknoten      
    Weißdüne junge Düne, meist nur mit Strandhafer bewachsen; "es scheint der weiße Sand noch durch“      
    Wetterglas veraltete Bezeichnung für ein Barometer      
    Wetterleuchten Nachts sichtbare, weit entfernte Gewitterblitze, oder deren Widerschein in den Wolken (ohne hörbaren Donner)      
    Windjammer seemännische Bezeichnung für ein großes Segelschiff       
    Windpark Gruppe von Windkraftanlagen zur Stromerzeugung      
    Windstau Erhöhung des Wasserstandes durch auflandigen Wind      
    Wrack gestrandetes oder gesunkenes Schiff      
    Wurt andere Bezeichnung für Warft      
    Zenit der Punkt am Himmel, der genau senkrecht über den Beobachter ist      
    Zooplankton alle im Wasser schwebenden tierischen Organismen      
    Zwitter Pflanzen oder Lebewesen, die sowohl männliche als auch weibliche Keimzellen entwickeln können, - sie haben entweder beide Geschlechtsmerkmale gleichzeitig, können aber auch in Ihrer Entwicklung zuerst Männchen, oder auch zuerst Weibchen sein    
             
             
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